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Rückblick/1998/Programm

Das ist ein Rückblick auf ein Programm der Vorjahre, hier ist das aktuelle Programm.

Programm 10. Goldegger Blues & Folk Tage 1998

Freitag 3. Juli 1998

Kakilambe

Kakilambe verbindet Musiktraditionen aus West-Afrika, Madagaskar, dem Orient, Europa und aus dem lateinamerikanischen Raum zu einer eigenständigen Form. Das Repertoir eignet sich sowohl für konzertante Veranstaltungen als auch für Feste.

Musiker:

  • Fritz Kronthaler: sax., clarinet

  • Georg Degenhardt: perc.

  • Berni Rothauer: perc.

  • Gerhard Sauberer: perc.

  • Harald Loquenz: strings

Spiel Raum Musik

Das Ergebnis des diesjährigen Workshops "SpielRaumMusik" unter der Leitung von Stefan Heidweiler, kann sich hören lassen. Auch dieses Jahr haben Profimusiker und mental behinderte Menschen gemeinsam Kunst geschaffen. Durch einen offenen, dynamischen Prozeß entstanden in der Begegnung von Künstler zu Künstler eine Vielfalt von Kompositionen und Interpretationen, die an Kraft und Ausdruck ihres Gleichen suchen.

Blueswuzln

Blueswuzln

Aufbauend auf die Wurzeln des Blues, hat sich in der nun schon über ein Jahrzehnt dauernden Entwicklung der Blueswuzln eine eigenständige Mischung aus Blues-, Folk- und Country-Musik ergeben. Dazu trägt die immer größer werdende Anzahl an Eigenkompositionen bei. Aber auch unvergessene Songs der Rolling Stones, Bob Dylan, John Mayalls u.v.m sind aus dem Repertoire der Blueswuzln nicht wegzudenken. Ob als Duo oder mit Band - den Spaß an ihrer Musik kann das Publikum bei ihren Auftritten stets miterleben.

Musiker:

  • Andy Zoller: voc., guit., slide guit., kazoo, washboard

  • Fred Hölzl: voc., guit., harp, kazoo, washboard

  • Manfred Pagitsch: bass

  • Jürgen Stummer: drums







Al Cook

Al Cook

Der gebürtige Oberösterreicher verbrachte die ersten 15 Jahre seines Lebens ohne Musik. Dem Wunsch Wissenschaftler zu werden kam ein Lehrberuf als Mechaniker und ein Elvis-Film dazwischen. Als Rock`n´Roll Sänger die Bühne zu erobern, erbot sich als günstige Gelegenheit, um einer ungünstigen sozialen Situation zu entfliehen, was jedoch an der damaligen Beatlemania scheiterte. Im Oktober 1964 kam er durch Zufall an Importaufnahmen klassischer Bluessänger heran, und befand diese Musik als absolute Ausdrucksform. Er erlernte Gefühls- und Ausdrucksformen der Afroamerikaner zu seinen zu machen. Vom zeitgenössischen Geist unberührt, nimmt er eine Sonderstellung unte den weißen Blues-Musiker ein. Nach fast 30 Jahren Bühne ist er zu einer Kultfigur für seine Fans geworden. Sein hochgradig emotionaler Stil und seine gerade Ehrlichkeit gehen unwillkürlich unter die Haut. Der von der Fachpresse zum "White King of Black Blues" gekürte, läßt den Blues weiterleben.

Musiker:

  • Al Cook: Gesang, Gitarre









Samstag 4. Juli 1998

The Missing Link

Mutiger denn je stellt sich die Band THE MISSING LINK der mühevollen Aufgabe sämtliche Missing Links zwischen diversen Musikrichtungen zu finden. Im Zuge einer musikalischen Evolution werden sowohl Eigenkompositionen als auch Coversongs von BB.King, Roben Ford, Bondi Cigars u.v.a durch Neuarrangierungen mutiert, um sie dem selektierenden Druck des Publikums auszusetzen.

Musiker:

  • Gerald Burgstaller: voc., guit.

  • Hannes Hofer: guit.

  • Christian Mühlthaler: drums

  • Michael Stürmer: bass







Young Voices

Young Voices

Young Voices ist ein Jugendchor aus dem schönen Lungau. Gegründet wurde der Chor im Jänner 1997. Der Chor besteht aus 25 Mädchen und Burschen im Alter von 13 - 20 Jahren. Das Programm der jungen Stimmen setzt sich aus Spirituals, Pop-Arrangements ( Beatles, Rolling Stones, Elvis Presley, u.a.), Madrigale und geistliche Chormusik zusammen. Charakteristik: wo immer der Chor in Erscheinung tritt, überzeugt er durch sein lockeres, vokales Musizieren. Den Chor leitet: Peter Griesner.













Zither Manä, H.H. Babe & Ferdl Eichner

Zither Manä, H.H. Babe & Ferdl Eichner

Geboten wird ein bißchen Hendrix, ein bißchen Kraudn Sepp, etwas irische Balladen, berührender Blödsinn, lyrische Lieder, Pink Floyd und bissige Texte. Das Besondere jedoch ist die Kombination der Instrumente Zither und Bass in einer unverwechselbaren Art, wobei beide elektronisch verfremdet werden, und unvermittelt ganz heimelig und natürlich klingen. Die Musiker kommen dabei ohne jede Performance aus, und sind dadurch in dieser technischen Welt erfreulich natürlich. Das Programm legt Wert auf Qualität, ohne akademisch sein zu wollen und zu müssen. Zither-Manä ist volkstümlich, ohne zu tümeln. H.H. Babe hält mit der Präzision eines Uhrwerks den urwüchsigen Laden zusammen. Kommt Ferdl Eichner dazu, gibt es mit der Mundharmonika und seinem Können einen neue Klangfarbe, die ihresgleichen sucht. Ihre Musik steht oft wider dem Zeitgeist und soll dem Erfrieren der Menschen vor dem Fernseher mit seiner sozialen Kälte entgegen wirken. Schwarze Volksmusik und Blues Karl Moik zum trotz.









Christian Dozzler & Hannes Kasehs

Christian Dozzler & Hannes Kasehs

Diese Duo-Formation hat sich dem akustischen Country-Blues sowie dem früheren Chicago-Blues der 40er-Jahre verschrieben. Ländlich-erdig mit akustischen Instrumenten - "Unplugged" könnte man sagen, wäre das Wort nicht schon so abgedroschen. Als Fortsetzung einer langen Tradition in der vielfältigen Geschichte des Blues beweisen Christian Dozzler und Hannes Kaseh, daß Blues auch zu zweit höchst spannend und abwechslungsreich sein kann. Neben Bluesklassikern aus den 20er - bis 40er - Jahren stehen auch weniger bekannte "Gustostückerln" und einige eigene Nummern auf dem Programm. Christian Dozzler, wegen seiner Körpergröße als "Zwei Meter Blues " bekannt, ist seit nunmehr 20 Jahren im Zeichen des Blues unterwegs. Seine meisterhafte Beherrschung der Instrumente Piano, Lousianer- Akkordeon und Vocals, schlägt den Zuhörer in seinen Bann. Zu den Spezialitäten von Hannes Kasehs zählt die gefühlvolle Neu-Interpretation von melodisch interessanten, aber weniger bekannten Stücken der alten Country-Blues Gitarristen.









Organic

Organic

Es war der erste Klang aus der Steckdose, und seit Jahrzehnten ist er das Synonym für das etwas Rauchige, Bluesige, Unterschwellige, für das "Dreckige" im Jazz - der Sound einer Hammond B3. Ihn kann man nicht auf Microchipsample degradieren. Um ihn zu erleben bedarf es schon einer Band mit etwas Idealismus, was das Equipmentgewicht betrifft. Organic scharrt sich um dieses Monstrum der Jazzgeschichte und spielt "Originals", die ebenso auf den Leib ( bzw. die Röhre ) geschrieben wurde.Der schwierige Exkurs einer Stilbeschreibung soll hier auf die Lieblingkompositionen der Musiker reduziert werden : bluesy - spacy - funkey.

Musiker:

  • Christian Wegscheider: Hammond B3

  • Florian Bramböck: Sax

  • Franz Trattner: Drums